Homepage

Türkei - Evrenseki Südtürkei 

Text und Foto's: Joyce Frey
Reisezeit: Juni 2010

     

Seit einigen Tagen war ich nun schon in Evrenseki im Hotel Belinda Beach. Hier ist es gut zum Aushalten: Man kann Sport treiben oder einfach faulenzen am Pool oder am Strand. Ich bevorzugte den Strand, wo man auch endlos lang wandern kann. Und das Meereswasser war zu dieser Zeit schon herrlich angenehm zum Baden. Zwischen dem Strand und den Hotels (von


Antik Side

denen es hier nicht mangelt) liegt eine sehr schöne Promenade.  

An einem Ende mündet ein Fluss ins Meer. Darin schwimmen Fische und Schildkröten, und am Abend gibt es ein ohrenbetäubendes Froschkonzert, das ich sehr gerne hörte. Diese Stelle wurde mein Lieblingsplätzchen; ich finde im Urlaub immer eine Stelle, die ich besonders liebe. nzwischen hatte ich auch die


Hafen  Side

Umgebung ausgekundschaftet und war nach Kum Köy, einen Kilometer entfernt, geschlendert und hatte mir die vielen Geschäfte angesehen, wo man neben Lederwaren, Brillen oder Medikamenten auch gefälschte Markenartikel kaufen kann. Dann fuhr ich mit dem Bus nach Side, das sechs Kilometer weiter liegt.


Antalya

Dort bewunderte ich zuerst die Überreste aus vergangenen Zeiten und spazierte anschliessend über die Küstenstrasse mit ihren gemütlichen Terrassen beiderseits bis zum Hafen. Hier gefiel es mir.Einige

Tage darauf unternahm ich einen Ausflug nach Antalya. Die Fahrt dauert mit dem Bus etwa eine Stunde. Dort stiegen wir auf ein Boot, das zu den Wasserfällen fuhr.


Bergen

Beim grössten kann man auch ins Wasser gehen. Später fuhren wir mit dem Bus einen schmalen Bergweg hinauf bis auf achthundert Meter wo  ein Drehrestaurant steht. Dort gingen wir, nachdem wir die wunderschöne Aussicht auf Antalya und die Berge genossen hatten, Mittag essen. Satt und bei guter Laune fuhren wir anschliessend zurück zu unseren Hotels.


Markt

An einem anderen Morgen bestieg ich den Bus nach Manavgat. Dort ist am Montag und Donnerstag grosser Markttag.

Neben den üblichen Sachen, die überall verkauft werden, gibt es hier auch viele Gemüse- und Früchtestände.

In der zweiten Woche unternahm ich eine Tour mit einem offenen Bus in die Berge.Es war stark bewölkt.


Fladenbrot

Als wir bei einer Orangenplantage ankamen, fielen vereinzelt einige Tropfen Regen. Das kümmerte aber Keinen. Wir duften je zwei Orangen von den Bäumen pflücken und essen. Es waren die feinsten und saftigsten Orangen, die ich je gegessen habe. Anschliessend ging die Fahrt weiter hinauf in die Berge zu einem kleinen Dorf. Dort bereitete eine Frau Fladen zu, die sie mit


Bergdorf

Käse und Spinat füllte. Sie schmeckten lecker.

Wir konnten das Dorf besichtigen, wo verstreut einige Häuschen stehen und eine Mosche. Röcke und Kopftücher für die Frauen lagen in einer Schachtel bereit; denn ohne durften wir nicht hinein.

Es war schon Mittag, als der Bus mit uns wieder hinunter fuhr. Er bog nach rechts ab. Diese Gegend wirkt


Hidden Paradice

menschenleer. Doch dann die Überraschung: Vor uns lag das "Hidden Paradise". Der Name ist sehr zutreffend. Ein Wasserfall und die üppige Vegetation wirken tatsächlich wie ein verstecktes Paradies. Neben dem Wasserfall stehen drei Plattformen mit Bänken und Tischen. Die oberste war für uns reserviert, wo wir später essen sollten. Aber zuerst konnten wir die Treppen neben

 
Wasserfall

dem Wasserfall hinauf klettern, um diese Naturschönheit besser bewundern zu können. Wir waren alle sehr beeindruckt.

Wir hatten kaum gegessen, als es zu Gewittern anfing. Aber niemand dachte daran, eine trockene Stelle zu suchen. Doch es wurde Zeit aufzubrechen.

Die Sitze im Bus waren vom Regen nass geworden. Es war schon Abend als die Küste


Antalia und umgebung

erreicht wurde, wo der Himmel noch strahlend blau war.Noch einige Tage verbrachte ich am Strand mit Schwimmen, Spazieren und Bocciaspielen. Wie immer kam der Tag, an dem man sich jeweils von neuen Bekannten verabschieden, den Koffer packen und auf den Bus vor dem Hotel warten muss, während viele schöne Erinnerungen an die vergangenen zwei Wochen durch den Kopf gehen.


 


Joyce