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Korfu
Text und Foto's: Joyce Frey
Reisezeit: mitten September 2006

     

     

Korfu

Lesbos

Mykonos

Santorini

Zakynthos

         
Es war abends um acht Uhr, als das Flugzeug  mit mir an Bord auf der ins Meer gebaute Landebahn aufsetzte und zum  Flughafengebäude rollte. Als ich ausstieg kam mir eine tropische, feucht- warme Luft entgegen.

Es war abends um acht Uhr, als das Flugzeug  mit mir an Bord auf der ins Meer gebaute Landebahn aufsetzte und zum  Flughafengebäude rollte.
Als ich ausstieg kam mir eine tropische, feucht- warme Luft entgegen. Nachdem ich meinen Koffer abgeholt hatte suchte ich die Person, die mir den Bus zeigte, der mich zum Hotel fahren sollte.

Nach einer knappen halben Stunde Fahrt  stoppte der Bus in einem dunklen Weg und fragte mich, ob hier wirklich das „Paradise“ - so der Name des Hotels war.

Ich begab mich ins Zimmer um auszupacken. Dann ging ich an den Poolbar, wo einige Leute sassen, denn es schien mir zu gewagt, in der Dunkelheit und in fremder Umgebung allein etwas zu unternehmen. Also unterhielt ich mich dort gleichzeitig mit Engländern, Holländern und Deutschen. Ich liess mich über die Umgebung informieren. Wie es schien, war es hier gar nicht so Übel, wie man auf den ersten Blick meinen konnte.

Gouviá bucht

In der Nacht schlief ich kaum, weil aus allen Richtungen Hunden bellten und heulten.

De eerste dagen bracht ik door met lange wandelingen en luilakken aan het zwembad van het hotel of ging er in zwemmen.

Nach dem Frühstück ging ich dann aber munter auf Entdeckungstour. Die Strasse mit den vielen Läden und Restaurants hatte ich gefunden und schliesslich auch das Meer, das dahinter liegt.
Es gefiel mir hier, aber zum Baden lud mich der Bucht nicht ein, weil das Strand aus Kieselsteinen besteht.
 
Rechts liegt der Jachthafen, wohin ich später noch öfter hinspazieren ging. Gegenüber liegt am Ende eines Piers eine Kleine Kirche.
Etwas abseits vom Meer liegt ein kleiner Teich, worin Enten Goldfischen und eine Schildkröte leben.
Etwas weiter stehen die Überresten einer alten Schiffswerft

Das alte Schiffswerft

Die ersten Paar Tagen hatte ich im Ort und am Pool genossen. Dann fuhr ich mit einer Gruppe in den Nördlichen Teil der Insel.

Der erste Halt war in der Bucht von Paleokastritsa. Dort wurde eine Bootsfahrt in Grotten mit leuchtend blauem Wasser und weitere Buchten gemacht.

Anschliessend ging die Fahrt einen Bergweg hinauf zum Kloster Moni Theotokos.  Es ist eine kleine dunkle Kirche mit Ikonen an der Wand. Und von der Decke hängen silberne Öllampen, die natürlich mit Olivenöl gefüllt sind. Hier leben nur noch 8 Mönche.

Über eine enge, kurvenreiche Strasse erreichten wir Prinilas für eine Kaffeepause und um die herrliche Sicht auf der Bucht zu geniessen. Die weitere Fahrt ging durch die Berge mit endlosen Olivenplantagen. Die Bewohner der Insel leben hier in erste Linie von Touristen und zweitens von den Oliven.

Das blaue Wasser von Paleokastritsa

Sogar die kleinsten Dörfer mit nur 60 Einwohner betreiben eigene Olivenpressen.

Die Fahrt ging weiter durch die Berge über schmalen Wege. Obschon man hier die Strassen breiter machen könnte, tat man es zu Gunsten der Bäume nicht. Kein Bauer will auf seine Einnahmequelle verzichten.
Ich konnte das verstehen, denn jeder Baum war übervoll mit halbreifen Oliven. Anschliessend erreichten wir den nördlichsten Punkt unseres Ausflugs- Spiridodas.

Dort ass ich Bourdetto. Ein uraltes Korfugericht, das aus Fisch in einer roten Pfeffersauce mit Tomaten und Zwiebeln besteht.
Dazu werden Kartoffeln serviert. Es schmeckte ausgezeichnet.
 
Anschliessend ging es zu dem Punkt, von dem aus Albanien nur 1,2 Kilometer über das Meer entfernt liegt.

Albanië,  1,2 km

Zwei Tage später fuhr ich mit dem Bus nach Korfu-City.
Schnell fand ich die engen Strassen mit Läden, die überfüllt mit Souvenirs sind und wo sich massenhaft Touristen aufhielten.

Man konnte hier leicht Platzangst bekommen.

Auf meinem Irrweg fand ich das Falirakikomplex weit unter mir.

Dann kam ich zur neuen Festung und als ich ein Stück weiter ging, erreichte ich dem neuen Stadtteil, wo es ebenfalls sehr Lebhaft zu und her geht und wo es fast eine Kunst ist, heil über die Strasse zu kommen.

Eine Strasse mit Souvenirs

 

Eine „rasante“ Fahrweise scheint hier „In“ zu sein. Auch die Zebrastreifen scheinen nur zur Dekoration da zu sein und bei den Verkehrsampeln scheinen die Griechen farbenblind zu sein.

Später suchte ich die alte Festung, die ich hinter einem grossen Park am Meer fand.

Das Ganze erinnerte mich an meinen Lieblingsplatz in Dubrovnik. Tatsächlich ging ich später noch einige Male dort hin um den herrlichen Ausblick zu geniessen.

 

Hinter mir das Falirakikomplex

An den nächsten Tagen machte ich langen Spaziergänge in der Umgebung und entdeckte dabei schöne Gegenden; gelegentlich lag ich aber am Pool beim Hotel, oder ging darin Schwimmen.

Der Kiesstrand am Meer lud mich immer noch nicht zum Baden im Meer ein.

Die Neue Festung

 
Dann war wieder eine Tour fällig.

Diesmal ging es in den Süden. Zuerst wurde das Archilion besichtigt. Dort verbrachte früher die österreichische Kaiserin Sissi oft ihren Urlaub.

Erneut fuhren wir in die Berge über schmale Wege und durch kleine Dörfer. Hier wuchsen weniger Oliven, aber einige andere Pflanzen.

 

Archilion

Vieh hatte ich auf der ganzen Insel nicht gesehen. Also, müssen  Milch und  Fleisch importiert werden.

In Sinarades besuchten wir ein kleines Museum. Das ist ein Haus, das wie zur Zeit vor hundert Jahren eingerichtet ist.

Später assen wir in Marathias nahe einem der seltenen Sandstrände, wo aber keine Hotels stehen.

Aussicht vom Museum

 

Nach dem Essen ging es nach Chlomos.
Dort stand mir noch eine Kletterpartie zu Fuss bevor. Bei klarer Sicht konnte man von dort links und Rechts das Meer sehen.
Aber wegen der Hitze, welche das Meer zum Dampfen brachte, war die Sicht nur Trübe.

Weiter ging es über enge Bergwege und später dem Meer entlang zurück nach Korfu-stadt.

Einige Stopps wurden gemacht um zu fotografieren oder sich ein wenig die Beine zu vertreten.

Die restlichen Tage verbrachte ich mit langen Spaziergängen rund um Gouvia und ich ging noch einige Male in der Stadt.
Oder ich faulenzte am Pool oder ging schwimmen.

Aussicht von Clomos

Dann war schon wieder die Zeit gekommen nach Hause zu gehen. Das ist immer ein trauriger Moment, denn in die zwei Wochen hat man doch einige nette Leute kennen gelernt die man nie wieder sehen würde.

Der erste hälfte des Rückfluges verlief ruhig. Doch je mehr wir uns der Schweiz näherte, umso turbulenter wurde es.

Wir gerieten in einen heftigen Sturm. Es war mir nicht mehr möglich, auch nur einen Buchstaben in mein Kreuzworträtsel zu setzen

 Gouvia - Die Jachthafen

Aber schliesslich kam das Flugzeug heil an. Ich empfand es als eine Wohltat, nach den Turbulenzen im Flugzeug am späten Abend, meinem Sohn auf dem Flughafen zu sehen, der mich mit einem Glas Champagner in der Hand erwartete um mich dann heimzufahren.
 

  Joyce

031.2006