Türkei - Avsallar - Alanya

Avsallar - Alanya
Text und Fotos: Joyce Frey
Reisezeit: Juni 2012

Türkei - Antalya

 

     
Es war schon spät am Abend als ich das Hotel Aspendos Ulusoy erreichte. Als der Koffer ausgepackt war, ging ich auf die Terrasse um etwas zu trinken und mich von der Reise zu erholen. Dort war es sehr gemütlich und noch angenehm warm. Hier sollte ich also die nächsten zwei Wochen meines Lebens geniessen.
 
Den nächsten Tag verbrachte ich am Strand. Das Meerwasser hatte eine angenehme Temperatur und die Fische kamen so nahe an den Sandstrand, dass man mit ihnen zusammen schwimmen konnte. Auch lud der Strand zum Spazieren ein. Kilometerlange Wanderungen kann man hier machen. Am Abend wanderte ich zum Städtchen. Um es zu erreichen muss man eine hohe Brücke über die Schnellstrasse benützen. Ich empfand es beängstigend die Autos unter mir rasen zu sehen. Noch am selben Abend entdeckte ich eine Unterführung; sie war nur etwas weiter entfernt. Diese war mir lieber als die Brücke und ist auch viel weniger anstrengend.
 

Avsallar
   


 

 


 

Zuerst kommt man in ein Ladencenter. Dort gibt es von Allem zu kaufen; natürlich auch viele gefälschte Markenartikel. In der Schweiz dürfen diese nicht eingeführt werden. Dennoch wagte ich es, einige T-Shirts zu kaufen und hoffentlich unerwischt durch den Zoll zu kommen. Hinter dieser Ladenstrasse beginnt dann die eigentliche Stadt mit Villas an einem Berghang und einfachen Häusern. Neben einer Moschee befindet sich ein Kinderspielplatz, wo vorwiegend einheimische Frauen die Zeit mit ihren Kindern verbringen. Täglich flanierte ich durch die Strassen und beobachtete die Leute.
 


Strand bei Türkler

 


Markt in Türkler


Sonntags ist jeweils Markt in der nächsten Ortschaft, Türkler. Gegen Abend, noch bei grösster Hitze, wanderte ich dorthin. Der Schweiss strömte mir über das Gesicht. Dort schlenderte ich an den Ständen vorbei, wo die gleichen Artikel wie in Avsallar verkauft werden. Nur ein kleines Schloss für meinen Koffer fand ich dort, denn mein altes funktionierte nicht mehr richtig.
 
Wieder verbrachte ich den Tag am Strand. Dann wollte ich mit dem Dolmus nach Alanya fahren. Ich begab mich zur nahe liegenden Haltestelle. Noch zwei junge Menschen kamen, die auch dorthin fahren wollten. Schon bald kam der kleine Bus. Dieser war schon vollgestopft mit Passagieren. Aber wir mussten auch noch hinein. Der junge Mann fürchtete schon, in der Tür eingeklemmt zu werden. Aber wir kamen alle hinein und ich fühlte mich wie eine Sardine in der Dose. Ein Bein stand auf der einen Stufe und das andere darunter. Es wurde ungemütlich, und zudem konnte ich mich weder bewegen noch etwas sehen. So fuhren wir die 18 Kilometer. Endlich hatten wir Alanya erreicht. Der Chauffeur öffnete nur die vordere Tür, damit jeder an ihm vorbei kommen musste um für die Fahrt zu bezahlen. Die zwei Euro, die diese Fahrt kosteten, hatte ich schon in der Hand. Ich holte tief Atem nachdem ich ausgestiegen war. Doch die heisse Luft wirkte auch nicht wirklich erfrischend.
 
 

 

     

 

Alanya

 

   
     
Ich hatte keine Ahnung wo hier Sehenswürdigkeiten waren. Also ging ich der Nase nach und versuchte das Meer zu finden, denn zu sehen war es nicht. Zuerst wieder viele Ladenstrassen. Dann war das Meer zu sehen. Aber zuerst kam noch ein kleiner Park mit Teichen und Springbrunnen. Dann folgte das Highlight: Das Meer vor dem Berg mit Villas, ein Turm und eine Festungsmauer, und oben auf dem Berg als Krönung eine Burg. Im kleinen Hafen lagen nur ein paar Piratenschiffe und einige andere Touristenboote. Auf der anderen Seite steht ein Leuchtturm. Hier ist es sehr hübsch, mir gefiel es. Natürlich konnte ich nicht auf eine Wanderung am Meer entlang verzichten. Trotz bedecktem Himmel war es sehr heiss. Zum Glück hatte ich eine Flasche mit Wasser mitgenommen um das Wasser, das aus allen meinen Poren strömte, wieder zu ersetzen. Am Nachmittag fuhr ich wieder zum Hotel, um mich am Meer unter dem Sonnenschirm von den Strapazen zu erholen.
 

Aussicht vom Balkon
 
Das gute Leben geniessen

Noch einige wenige Tage genoss ich das gute Leben hier. Dann wurde es wieder Zeit Abschied zu nehmen und den Koffer zu packen.


 
Joyce