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Ägypten - Hurghada
Text und Foto's: Joyce Frey
Reisezeit: Februar 2010

 

 

Meine Vorfreude war riesengross, als ich zitternd vor Kälte ins Flugzeug stieg. Mit Verspätung hob die Maschine ab, weil sie – wie auch die Piste – zuerst noch enteist werden musste. Am Abend konnte ich sie in Hurghada wieder verlassen; eine angenehme "Wärme" kam mir entgegen.
Zwanzig Minuten später betrat ich das Hotel, das die nächsten zwei Wochen mein "Zuhause" sein sollte.


Hotelanlage

Nachdem ich mein Zimmer bezogen und meinen knurrenden Magen befriedigt hatte, stattete ich der Bar einen ersten Besuch ab.

Am nächsten Morgen war die Überraschung bei der Sicht von meinem Balkon gross: Grüne Wiesen, Palmen und ein Wohnkomplex lagen vor mir und dahinter das Meer.

Die Sonne zeigte sich auch


Hurghada Stadt

schon und ein strahlend blauer Himmel war zu sehen.

Nach dem Morgenessen ergatterte ich mir eine Liege am Strand. Danach war ein Spaziergang dem Meer entlang fällig. Der Strand ausserhalb der Hotelzone gleicht allerdings einer Mülldeponie. Aber das Wasser ist kristallklar. Fische gibt es hier nicht zu sehen.

Später am Tag wurde mir bewusst, das etwa achtzig Prozent der Gäste russisch sprechen. Wer also eine "Allergie" auf die Osteuropäer hat, sollte hier fern bleiben. Aber die Russen haben inzwischen gelernt mit Gabel und Messer umzugehen.


Alte Hafen

Ausserdem ist mir in den zwei folgenden Wochen nie aufgefallen, das einer der Russen sich auffällig benommen hat. Ich spielte sogar Boccia mit einem von ihnen.

Mit Worten konnten wir uns zwar nicht verständigen. Aber unsere Gesten taten es wohl, und wir hatten es lustig. Gegen Abend hatte ich die Hotelanlage besichtigt.


Max, das Strandkamel

Das Sofitelhotel hat für Jeden was zu bieten, für jung und alt: Sport, Spiel, Unterhaltung – oder Ruhe. Den Abendspaziergang musste ich der Strasse entlang absolvieren, wo


Ruhiges Strand

Autos hupend vorbei rasen.

 

Einige Tage verbrachte ich am Strand mit faulenzen, schwimmen im Meer und mich kulinarisch verwöhnen lassen 

Das Wasser im Meer hatte schon eine angenehme Temperatur.


Nach einigen Tagen wollte ich die Stadt sehen und fuhr mit dem Hotelbus nach Hurghada.


Hurghada

In der Sheratonstrasse war Endstation. Dort schlenderte ich entlang vieler Läden und Restaurants. Auch hier herrscht reger Verkehr. Am Ende der Strasse steht eine grosse Moschee, die noch "im Bau" ist. Weiter links fand ich einen Hafen, wo ein grosses Fischerboot und einige Boote für Touristen lagen – und ausserdem ein paar Wracks. Dann musste ich zurück, weilder  


Fischmarkt

Bus wieder zum Hotel fuhr.

Weitere Tage verbrachte ich wieder am Meer. Ausflüge nach Luxor oder Kairo sagten mir nicht zu; da war ich schon gewesen.

Ebenso wenig eine Jeep-Fahrt in die Wüste: Diese beginnt ja direkt hinter der anderen Strassenseite.
An einem anderen Morgen wanderte ich zur Strasse und fuhr mit einem Sammeltaxi, das


Neuer Hafen

sehr billig ist, nochmals in die Stadt. Dort ging ich kreuz und quer, fand aber nichts Sehenswürdiges. Wie ein Magnet zog es mich wieder zum Hafen, wo alles noch beim Alten war. Ein Mann fragte, ob ich den neuen Hafen suchte.
Obschon ich nichts von dessen Existenz wusste, sagte ich "Ja" – in der Hoffnung, etwas Neues zu finden.


Neuer Hafen

Er beschrieb mir den Weg, den ich nach einem kurzen Gespräch ging. Von weitem war der Fischmarkt zu riechen.

Da es schon gegen Mittag ging, waren die meisten Stände leer und die Fischer waren damit beschäftigt ihre Sachen aufzuräumen. Etwas weiter liegt der neue Hafen.
Hier liegen auch moderne Boote. An den Seite stehen Läden und hübsche Terrassen.


Stadt

  Hier gefiel es mir auf Anhieb und ich fand es schade, dass dieser Hafen zwölf Kilometer von meinem Hotel entfernt liegt. Sonst würde ich da täglich auf der Promenade flanieren gehen. Weil tauchen und schnorcheln nicht meine Hobbys sind, fuhr ich an einem der heissesten Tage mit einigen Russen und Arabern auf einem Glasboden-Boot auf das Meer hinaus.


Unterwasserwelt

Wir glitten über Korallenriffe, wo sich bunte Fische wohl fühlen.

Später konnten wir schwimmen gehen oder sogar laufen, denn unter uns lag eine Sandbank.


So verging die Zeit im Nu. Zwei Wochen waren vergangen, die ich sehr genossen habe. Einige neugewonnenen Freunde kamen um sich von mir zu verabschieden. Wieder war ein schöner Urlaub zu Ende.


Abendstimmung


 


Joyce

480.19.12.10